Fühlen auch Sie sich oft gestresst? Falls ja, dann sind Sie definitiv nicht allein damit! Der moderne Alltag bietet viele Möglichkeiten sich unter Druck zu setzen, sich zu sorgen oder zu ängstigen.
Vor allem in der aktuellen Situation mit Energiekrise, Wirtschaftskrise, Kriegen, ausgerufenen Pandemien ist es schon fast schwierig, keine Sorgen oder Ängste zu empfinden.
Diese treffen dann meist auf sowieso schon chronisch überarbeitete, übernächtigte Menschen mit einer geringen Stressresistenz und lassen die Raten akuter Depressionen schnell mal in die Höhe schießen.
Stress aus der Evolution heraus betrachtet.
Nun ist Stress per se eigentlich erstmal nichts Schlimmes. In der Steinzeit stand der Mensch unter Stress, wenn er bereit sein musste für Flucht oder Kampf. Bei Stress und Angst fühlt sich der Körper bedroht.
Es werden Stresshormone ausgeschüttet, die jene Körperfunktion aktivieren, die dem Menschen helfen sollen, eine kurzfristig lebensbedrohliche Situation zu überleben.
Der Blutkreislauf wird angekurbelt, der Herzschlag beschleunigt, die Muskulatur wird mit Energie vollgepumpt.
Mit Hilfe dieser körperlichen Mechanismen konnte der Mensch also kämpfen oder fliehen. Das heißt, der Stress wurde in körperlicher Aktivität entladen und war nur von kurzer Dauer.
Jetzt ist der alltägliche Stress, den wir Menschen heute haben aber selten mit dem Kampf oder der Flucht vor einem Säbelzahntiger verbunden. Das bedeutet, dass unser heutiger Stress sich selten in körperlicher Aktivität entladen kann und dazu auch oft von Dauer ist.
Der moderne Stress ist emotionaler Stress.
Der Stress, den wir heute haben, ist der emotionale Stress. Als emotionalen Stress bezeichnet man eine psychische Überlastung aufgrund äußerer Umstände (Stressoren).
Dabei ist es einerlei, wodurch der Stress verursacht wird, ob Termindruck bei der Arbeit, zu viel Sport, Beziehungsprobleme, die Kinder, Trauer, Sorgen, Mobbing oder Lärm.
Chronischer emotionaler Stress ist eine extreme Belastung für den Körper und hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
Stress ist also ein Faktor, der in Bezug auf unsere körperliche Gesundheit nicht unterschätzt werden sollte!
Eines der Hormone, dass bei Stress vom Körper ausgeschüttet wird, ist Cortisol. Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet. Die Menge an Cortisol, die der Körper täglich ausschüttet ist mit unserem Tagesrhythmus verknüpft.
Morgens ab etwa 6:00 Uhr oder 07:00 Uhr ist der Cortisolspiegel am höchsten, damit wir morgens aus dem Bett kommen und in den Tag starten können. Entsprechend niedrig ist der Cortisolspiegel am Abend, wo wir runterkommen und uns auf die Nachtruhe vorbereiten sollen.
Kommt es zu Aufregung und Stress, steigt der Cortisolspiegel auch zwischendurch oder bleibt, bei chronischem Stress, chronisch erhöht. Im schlimmsten Fall kann dies zur Erschöpfung/ Unterfunktion der Nebenniere führen.
Klassische Stresssymptome und ihre Verstärker.
Ganz typische Stresssymptome, die sich schon nach wenigen Wochen Dauerstress einstellen können und ganz klar signalisieren, dass es Zeit für ein wenig Entspannung ist, sind:
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- Chronische Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen
- Tinnitus
- Schwindel
- Nächtliches Zähneknirschen
- Zittern (mit den Händen, der Lippen…)
- Gesteigerte Infektanfälligkeit
- Herzrasen
- Beschwerden im Verdauungssystem (Verstopfung, Sodbrennen, Durchfall etc.)
- Atemnot
- Panikattacken
- Impotenz, verringerte Libido
- Stimmungsschwankungen
- Depressionen
- Schlaflosigkeit und Alpträume
- Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit
- Anfälligkeit für Unfälle
- Drogenmissbrauch (man trinkt zu viel Alkohol, raucht zu viel und trinkt zu viel Kaffee)
Haben Sie sich in einem oder mehreren Symptomen wieder erkannt? Dann sollten Sie dringend handeln!
Meist kommt noch hinzu, dass die äußeren Stressfaktoren auf einen bereits geschwächten Körper treffen. Ein bereits geschwächter Körper hat eine geringere Stressresistenz, wodurch die emotionale Überlastung noch einmal beschleunigt wird.
Doch was ist es, was unsere Stressresistenz so schwächt?
Es sind:
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- Schlechte Darmgesundheit
- Chronische Übersäuerung
- Oxidativer Stress und Mangel an Antioxidantien
- Chronische Entzündungsprozesse
- Mikronährstoffmangel
- Mangel an Sonnenlicht, Schlaf oder Bewegung
- Fehlende Entspannungsmomente und chronisches Unglücklichsein
- v.m.
Ganzheitliche Maßnahmen bei chronischem Stress
Was können Sie nun also konkret tun, um Ihre Stressresistenz zu verbessern und Ihren Körper aus dem chronischen Kampf- und Fluchtmodus zu holen?
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