Wie MMS entdeckt wurde
Seit 90 Jahren wird von der chemischen Industrie Natriumchlorit produziert. Diese Substanz enthält Natrium, Chlor und Sauerstoff. Sie neigt zur Umwandlung in Natriumchlorid, das uns bekannte Kochsalz, wobei Sauerstoff freigesetzt wird. Reines Natriumchlorit reagiert mit brennbaren Substanzen daher explosionsartig.
Natriumchlorit kam unter dem Namen „stabilisierter Sauerstoff“ als niedrigprozentige Lösung in den Handel. Seit vielen Jahren wird es beispielsweise wegen seiner keimtötenden Wirkung für die Trinkwasseraufbereitung verwendet.
Jim Humble beobachtete, wie amerikanische Farmer stabilisierten Sauerstoff als Beimischung zum Futter oder als direkte Gabe an kranke Tiere verwendeten, um ihre Tierbestände gesund zu erhalten. Dies funktionierte offensichtlich.
Als er 1996 in Guyana auf Goldsuche ging, hatte er stabilisierten Sauerstoff dabei, um unterwegs Wasser zu entkeimen. Ein Mitglied der Expedition erkrankte in der Wildnis an Malaria. Jim Humble gab ihm in Ermangelung anderer Hilfsmöglichkeiten stabilisierten Sauerstoff, woraufhin der Erkrankte binnen weniger Stunden gesundete. Später machte sich Jim Humble an die Erforschung dieses phänomenalen Heilerfolgs.
Was ist MMS?
MMS ist eine 28 %-ige Lösung von Natriumchlorit (NaClO2). Natriumchlorit wiederum ist ein Salz, das bei der Reaktion von Natronlauge mit chloriger Säure entsteht. Da hierbei eine starke Lauge mit einer vergleichsweise schwachen Säure reagiert, ist die Salzlösung leicht basisch. Beim Zerfall von Natriumchlorit entstehen Kochsalz (NaCl) und Wasser, also zwei Stoffe, die für den menschlichen Körper völlig unschädlich sind.
Die desinfizierende Wirkung wird von Chlordioxid verursacht, das von aktiviertem Natriumchlorit freigesetzt wird. Chlordioxid ist ein starkes Oxidationsmittel. Ähnlich wie Sauerstoff kann es sich an das Hämoglobin anlagern und wird mit dem Blut in alle Körperregionen transportiert. Chlordioxid oxidiert, indem es negativ geladenen Verbindungen Elektronen wegreißt und diese an sich bindet.
Jim Humble fand heraus, wie das Chlordioxid auf verzögerte Weise allmählich freigesetzt werden kann, ohne den Organismus über Gebühr zu belasten. Dazu wird dem Natriumchlorit zwecks Aktivierung/Neutralisierung eine Säure zugeführt, beispielsweise Zitronensäure oder Essigsäure. Nach drei Minuten Reaktionszeit bildet sich ausreichend Chlordioxid.
Was bewirkt MMS?
Das freigesetzte Chlordioxid stürzt sich auf sauerstoffarme, anaerobe und negativ geladene Zellen wie Viren, Tumorzellen usw. und oxidiert diese explosionsartig. Die Zellen sterben dabei ab. Während das erste Chlordioxid seine Reaktionsenergie verbraucht, wird weiteres frei und setzt den Reaktionsprozess fort.
Auf diese Weise beschleunigt Chlordioxid obendrein den Erneuerungsprozess der Körper-Gewebe, indem es auch absterbende Zellen angreift. Die körperliche Abwehrreaktion darauf führt zu einer starken Aktivierung des Immunsystems.
Gibt es diesbezüglich keine Reaktionsmöglichkeiten mehr, so wird das Chlordioxid mit dem Blut zu den Schadstoffablagerungen im Körper getragen. Es oxidiert diese und bereitet sie zum Ausscheiden durch Nieren oder Leber vor.
Die beiden letztgenannten Aspekte lassen MMS als einen „Jungbrunnen“ erscheinen, da typische Alterungsprozesse des Körpers aufgehalten oder sogar rückgängig gemacht werden.
Die Einnahme von MMS aktiviert den Körper zu Hochleistungen, denen naturgemäß Ruhephasen folgen müssen. Bei regelmäßiger Einnahme als „Pflegemittel“ sollte MMS daher nur dreimal wöchentlich mit je sechs Tropfen genommen werden. Man muss sich dabei streng an die Dosierung halten.
Wie wird MMS dosiert?
Man gibt je 1 Tropfen Natriumchlorit und Zitronensäure in ein Glas und lässt die Mischung drei Minuten lang reagieren. Danach füllt man sie mit 200 ml Wasser oder Fruchtsaft zur Verwendung auf.
Achtung: Ascorbinsäure (Vitamin C) ist dafür nicht geeignet, weil es die Freisetzung von Chlordioxid unterbricht!
Sechs Tropfen aktiviertes MMS reichen aus, um über einen Zeitraum von zwölf Stunden sechzig Liter Trinkwasser zu entkeimen.
Für bestimmte Akutfälle gibt es Dosierungen bis 15 Tropfen mit je der fünffachen Menge an Zitronensäure. Informieren Sie sich dazu näher in Jim Humbles Buch.
Achtung: Nicht unverdünnt einnehmen, von Kindern fernhalten, Spritzer auf die Haut oder in die Augen mit einer größeren Menge Wasser auswaschen. MMS und seine Mischung nicht mit Metall in Berührung bringen! Vor zu viel Licht und direkter Sonneneinstrahlung schützen. MMS ist kein „Heilmittel“ oder „Medizin“ und ersetzt nicht Diagnose und die jeweils notwendigen Therapien. Es dient der „Entkeimung“. Bei Krankheit ist immer kompetenter Rat und Hilfe zu suchen. Alle Angaben dienen der Information. Für Missbrauch und/oder Schäden aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen und/oder von MMS, wird keine Haftung übernommen.
Kommentare
Sabina · 08.08.2022
Ciao Herr Hoelzl, ich finde das sehr gut, dass Sie fertiges MMS anbieten, denn viele Menschen haben grossen Respekt vor der Selbstherstellung. Was ich aber mit erschrecken gelesen habe ist, dass durch MMS auch Mikroorganismen wie Milchsaeurebakterien angegriffen bzw. vernichtet werden sollen? Sind Sie sicher? Ich bemuehe mich staendig meiner Familie fermentiertes Gemuese, das durch Milchsaeurebakterien entsteht, anzubieten. Sie unterstuetzen die Darmflora bestens, dafuer gibt es ja genuegend Informationen.
Herzliche Gruesse
Sabina Voigt
Karin Jansen-thiemer · 08.08.2022
Hallo
Ich nehme bereits die wasserstoffperoxydlösung mit 3.5 % von ihnen.. die hat doch den gleichen effekt oder nicht? Sollte man mms dann doch noch zusätzlich oder stattdessen nehmen?
Lg jansen-thiemer
Ritter Mario · 08.08.2022
wie lange auf diese Art haltbar ?
Egerding · 08.08.2022
Stellen Sie bitte den Teppich in die Ecke neben den Briefkasten, falls ich das klingeln nicht höre.
Danke. T. Egerding